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> Seminarschule > Referendare > Referendare 2011/12

Die Referendare im Schuljahr 2011/2012:




Der ganz normale Wahnsinn

Mitschnitte aus dem Schulalltag eines Referendars

06:10 
Guten Morgen. Nach 9 + x Semestern Studium (x ∊ ℕ+) fällt das Aufstehen vor 10 Uhr immer noch schwer... 
06:20 
Nochmal Guten Morgen. Das Frühstück fällt heute aus. 
06:30 
So, jetzt endgültig Guten Morgen. Kurzes Waschen muss reichen. 
07:10 
Ich biege mit meinen Wagen zum fünften Mal auf die Route „Die Einbahnstraßen rund um die LES“ ein. 
07:15 
Parkplatz gefunden! Mit einem kurzen Stoßgebet, dass die Kontrolleure heute nicht vor 8 Uhr mit der Arbeit beginnen, mach ich mich auf den Weg zur Schule. 
07:20 
Da die Unterlagen für den heutigen Unterricht erst wieder heute Nacht fertig wurden, muss ich am Morgen den Kopierer besetzen. Mit schuldbewusster Miene betrete ich den Kopierraum und wünsche der Warteschlange vor mir einen Guten Morgen. 
07:25 
Papierstau. Verlasse mit noch schuldbewussterer Miene den Kopierraum und wünsche der neuen, noch längeren Warteschlange ganz leise einen Guten Morgen. 
07:26 
Das „Guten Morgen“ für die Sekretärinnen betone ich übermäßig, da ich im Anschluss gleich die gute Nachricht vom Papierstau überbringen darf. 
07:27 
Ich suche nach alternativen Vervielfältigungsmöglichkeiten. 
07:35 
Die Schüler müssen die Arbeitsblätter heute abmalen. 
07:38 
Besorge mir aus dem Seki einen Moderationskoffer. Brauche ich heute zwar nicht, schaut aber sehr pädagogisch aus, wenn ich den ganzen Tag damit herumlaufe. 
07:43 
Will den Aufzug nehmen. Leider ist er schon mit Sportlehrern ausgelastet. 
08:25 
Die durch innere Differenzierung und hohe Schüleraktivität gekennzeichnete 10-minütige Sicherungsphase mit Spielkarten läuft sehr gut. Die 3 Stunden Vorbereitungszeit stehen zwar in keinem Verhältnis, haben sich aber gelohnt. 
09:15 
Pausenaufsicht. Erwische fünf Schüler und einen Lehrer beim Rauchen auf dem Schulgelände. 
09:30 
Versuche im Strom der ausschwärmenden Lehrkräfte vor dem Lehrerzimmer eine Hospitationsmöglichkeit zu finden ohne dabei im Weg zu stehen. Ersteres gelingt mir. 
10:15 
Reflexion eines Lehrversuchs mit der Seminarlehrerin. Es beginnt mit dem Satz: „Sie haben ein sehr positives Auftreten und einen freundlichen Umgang mit den Schülern, aber …“ 
11:00 
Das Reflexionsgespräch endet mit dem Satz: „Machen Sie sich keine Sorgen, das wird schon!“. 
11:03 
Ich vergleiche kurz die Länge der Liste der Verbesserungsvorschläge mit der Liste aus den anderen Reflexionsgesprächen und zweifle stark an der letzten Aussage meiner Seminarlehrerin. 
11:13 
Habe eine neue Klasse bekommen und gleich geht‘s in die erste Stunde. Denen zeige ich erst einmal, wer hier der Boss ist. 
11:20 
Der Boss ist Slobodan aus der letzten Reihe. 
12:04 
Betrete das Seminarzimmer. Treffe auf meinen Kollegen, der beim Korrigieren mal wieder an den bestenfalls originellen Schülerantworten verzweifelt. 
12:40 
Mache mich freudig auf den Weg zur nächsten Stunde. Habe mir für dieses Mal etwas besonders Tolles einfallen lassen. 
12:55 
So toll war der Einfall wohl doch nicht. 
13:04 
Versuche die Gruppenarbeit zu retten, in dem ich den Gruppen die richtige Lösung diktiere. Mache das bei einigen Gruppen schneller als bei den anderen und verbuche das Ganze unter dem Stichwort „Individualisierung“. 
13:20 
Die Gesamtzielsicherung zeigt: Die Schüler haben im Unterricht sehr wohl etwas gelernt. Leider nicht über das Thema der heutigen Stunde. 
15:00 
Bin auf dem Weg in das Lehrerzimmer. Höre schon von weitem den Vorschlag, dass Referendare die Spülmaschine ausräumen sollen. Verlasse das Schulhaus auf direktem Weg. 

 
von den Referendaren 2011/12: Fabian Christof, Katja Dümpelmann, Marc Eichele, Miriam Laurer, Stefan Zollbrecht
 
 
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