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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

 

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> Seminarschule > Referendare > Referendare 2012/13



Christian Schölzel, Cindy Riepl, Anna Büttner, Werner Henning, Andrea Schöbel


Die Chroniken von Fürth

Man schreibt das Jahr 2012, als am 12. September fünf mutige Master der Wirtschaftspädagogik aus Nürnberg via U1 den Weg zur Fürther LES beschreiten, um gegen ihren bislang stärksten Gegner zu kämpfen:
 
Das Referendariat!


September 
Die erste Aufgabe stellt sich bereits Wochen vor der Eröffnungskonferenz und führt für die Referendarinnen zu einem ersten Krisengespräch: „Was sollen wir anziehen???“ Nachdem sowohl Bekleidungsauswahl als auch die ersten Tage an der Schule überstanden sind, läuft zunächst das Schonprogramm an. Vorsichtig führt Frau Schreiner die fragilen Neulinge an das Schulhaus, das Kollegium und die Sonnenseiten des Lehrerdaseins heran. Es scheint fast, als seien die Schauermärchen einer Vielzahl vorangegangener Generationen an Referendaren glatt gelogen… 
Oktober 
So unaufhaltsam wie das Ende des schönen Wetters nähert sich auch für die Referendarsschar langsam aber sicher das Ende der unbeschwerten Zeit: Die ersten Lehrversuche werfen ihre Schatten voraus. Das ist es jetzt also, was wir wollten: Ewiges Ausarbeiten von letztlich völlig irrsinnigen Ideen, nächtelanges Formatieren von Arbeitsblättern, unendliches Überlegen von Fragen, um sie wieder zu vergessen, wenn man sie braucht, Ausschneiden, dass die Finger wund werden und Laminieren, bis der „Laminator“ qualmt. Es schleicht sich die vorsichtige Ahnung ein, dass das Ganze eventuell doch kein Urlaub auf dem Ponyhof wird. 
November 
Hilfe! Eigener Unterricht! Und das 6 Stunden pro Woche! Überforderung! Spaß! Galgenhumor! Was aber wirklich erschreckt: Die Menschen im Lehrerzimmer halten durchschnittlich das 3-fache. Wie kann das sein? Unter den Referendaren kursiert das Gerücht, es seien dunkle Mächte im Spiel. Die ersten sozialen Kontakte brechen ab und langsam dämmert es auch den Lebenspartnern: Lehrer-Ehen halten deshalb so lange, weil die Leute einfach keine Zeit haben, sich zu streiten! 
Januar 
Ok, schon in den Ferien hat uns die Wirklichkeit eingeholt! Wie naiv kann man sein, sich auf Erholung und Freizeit zu freuen?! Nach den ersten freien Tagen kommt schließlich doch die Panik auf: Was muss ich nach den Ferien unterrichten? Wie mache ich das? Welche Methode verwende ich? Und, und, und… Ja, bereits im „Urlaub“ ist der Urlaub vorbei. Na vielen Dank auch! 
Februar 
Und schon ist es da, das böse Wort, das mit L beginnt und mit ehrprobe aufhört. Fragen des Monats: Wie bekomme ich die Schüler dazu, das zu tun, was ich will, ohne etwas zu sagen? Oder einfacher: Wie lernen meine Schüler, meine Gedanken zu lesen? Ach ja, fast vergessen… Und natürlich sollten sie diese Gedanken auch noch ganz toll finden! 
März 
Die weiblichen Teambuilding-Aktivitäten zeigen die ersten Erfolge: Nachdem alle Mädels einmal ordentlich vor versammelter Referendars-Mannschaft die Nerven verloren haben und ordnungsgemäß mit Schokolade und Bonbons getröstet wurden, ist das Klima im Seminar so gut wie nie! 
April 
Wer zu diesem Zeitpunkt nicht wesentlich an Körperfett zugelegt hat, der schummelt! Die Rechnung ist einfach: 85%-iger Anstieg des Konsums diversen Süßkrams im Seminarraum, ausgelöst durch Stress, Verzweiflung und Anflüge von Selbstaufgabe bei 90% abnehmender körperlicher Aktivität gepaart mit dem Verlust des Gefühls für Sättigung über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten = 5 Kilo mehr. 
Mai 
Um die Stimmung im Seminar trotz der herannahenden zweiten Lehrprobenrunde hochzuhalten, ohne dabei jedoch die Kalorienzufuhr zu senken, wurden sämtliche Süßigkeiten bis zu den Pfingstferien durch Schnapspralinen ersetzt. Blöd nur, dass auch diese von Schokolade umhüllt waren und sie die Sache an sich daher nur unwesentlich besser machten. Abgesehen davon sei Alkohol ja keine Lösung – Sagt man doch, oder? 
Juni 
Die finale Schlacht des ersten Referendariatsaktes beginnt. Noch acht Wochen bis zu den Sommerferien. Jeder noch schnell eine Lernsituation gehalten, damit wir für das zweite Referendarsjahr fit sind – da gilt es nur noch handlungsorientiert zu unterrichten. Also machen doch die Schüler aaaaalles selbst und der Lehrer muss gar nicht mehr machen, oder? Blöd nur, dass das ein völliger Irrglaube ist ;-) 
Juli 
Geschafft! Unglaublich aber wahr: Unser großartiges Team hat den ersten Teil dieser Mammutprüfung überstanden und es gab bis auf die ein oder andere gerissene Hose kaum Verluste zu beklagen. Vielen Dank an alle Kollegen, die uns unterstützt haben und besonders an unsere hervorragende Seminarlehrerin! 
 
 
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